Der verlorene Legacy-Effekt: Warum Patient:innen mit T2D immer noch ihre Behandlungsziele verfehlen?1-3
Expertenperspektive
Prof. Kamlesh Khunti — die Rolle von Hausärzt:innen bei der Einleitung nachhaltiger Veränderungen
Themen: frühzeitige Intervention, Therapeutische Trägheit und der Legacy-Effekt · 8 Min.
Umgang mit den vielen Aspekten, die zur therapeutischen Trägheit bei T2D beitragen3
Faktoren, die zu Verzögerungen einer rechtzeitigen Intensivierung der Behandlung beitragen2,3,5
Vorteile einer intensivierten ganzheitlichen, multifaktoriellen Intervention bei Patient:innen mit T2D6-13
Wegweisende Studien haben gezeigt, dass das schnellere Erreichen der Zielwerte bei der glykämischen Kontrolle zu besseren Ergebnissen führt und die Risiken von mikrovaskulären und makrovaskulären Komplikationen bei Menschen mit T2D reduziert.6 – 13 Die Behandlung von Übergewicht, das stark mit dem Fortschreiten von T2D und vieler seiner Komplikationen assoziiert ist, ist auch wesentlich beim Management der Erkrankung.14
Effektive Primärversorgung zur Verbesserung der Diabetes-Ergebnisse15-18
Hausärzte sind wahrscheinlich die ersten und häufigsten Ansprechpartner für Personen mit T2D. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der frühzeitigen Diagnose, der Erstellung von wirksamen Behandlungsstrategien und der Koordinierung der Versorgung.15
Die Primärversorgung spielt eine entscheidende Rolle beim Diabetes Management mit oder ohne Unterstützung durch den Endokrinologen. In vielen Ländern sind es die Ärzte der Primärversorgung, die Personen mit T2D betreuen und aufklären18
Der richtige Zeitpunkt für die Therapieoptimierung ist jetzt.19
Das Ziel zu erreichen ist möglich – machen Sie den nächsten Schritt
Die Infografik fasst zusammen, was für Hausärzt:innen zählt: Anzeichen von Therapeutischer Trägheit erkennen und rechtzeitig handeln
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Abkürzungen
HbA1c = Glycated Haemoglobin; T2D = Type 2 Diabetes; UKPDS = United Kingdom Prospective Diabetes Study
Referenzen
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