Gemäss dem International Forum for the Study of Itch (IFSI) lässt sich chronischer Juckreiz in drei Kategorien einteilen. Die ätiologische Zuordnung von Pruritus auf primär nichtläsionaler (IFSI II) Haut kann herausfordernd sein, zumal viele Patienten mit internistischen Krankheitsbildern unter begleitenden Juckreizsymptomen leiden. Praxisrelevante Hinweise für ein strukturiertes Vorgehen und einen aktuellen Überblick zu pathophysiologischen Erkenntnissen sowie topischen und systemischen Therapieoptionen bietet die kürzlich von interdisziplinären Pruritusexperten aufdatierte europäische Leitlinie, die zahlreiche evidenzbasierte Empfehlungen enthält.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- DERMATOLOGIE PRAXIS
Related Topics
- Bezafibrat
- Bylvay
- chronischer Pruritus
- Difelikefalin
- europäische Leitlinie
- evidenzbasierte Empfehlungen
- gabapentin
- Gallenwegserkrankungen
- IFSI
- IFSI II
- International Forum for the Study of Itch
- internistische Krankheitsbilder
- Leber
- Montelukast
- Nalbuphin
- Naltrexon
- Nieren
- Odevixibat
- Pruritus auf primär nichtläsionaler
- Pruritusexperten
- Sertralin
Dir könnte auch gefallen
- Alopecia areata bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
Neue Leitlinie ordnet Evidenzlage topischer und systemischer Therapien ein
- Kardiologie und Ernährung
Ultraverarbeitete Lebensmittel und kardiovaskuläres Risiko – die neue AHA-Position
- Aktinische Keratosen
Multiple AK-Läsionen feldgerichtet behandeln – Clearance und Convenience abwägen
- Adipositas: multimodaler und interdisziplinärer Ansatz
Neue Schweizer Praxisleitlinie bietet Orientierung
- cSCC: Therapiestrategie und Nachsorgekonzept personalisieren
Umfassende Risikostratifizierung ist nicht trivial: was gibt es Neues?
- Baxdrostat – eine neue Wirkstoffklasse gegen schwer kontrollierbare Hypertonie
Erster Aldosteronsynthase-Hemmer ist da
- Geriatrischer kleinzelliger Lungenkrebs
Therapeutische Herausforderungen
- Legionellose-Ausbruch in Basel-Stadt