In die 2026 erschienene Neuauflage der internationalen Urtikaria-Guideline sind aktuelle Erkenntnisse zu Pathogenese und Behandlungsmöglichkeiten eingeflossen. Chronisch spontane Urtikaria (CSU) umfasst unterschiedliche immunologische Endotypen mit Implikationen für die Wahl des passenden Biologikums oder «Small Molecules». Neben Omalizumab steht in der EU mit Dupilumab ein weiterer monoklonaler Antikörper als add-on zur Verfügung und überdies erhielt mittlerweile auch der orale BTK-Inhibitor Remibrutinib eine EMA-Zulassung – auch in der Schweiz wurde Remibrutinib kürzlich zugelassen.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- DERMATOLOGIE PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Kardiovaskuläres Risiko bei rheumatoider Arthritis
Was ist am gefährlichsten für die RA?
- Antisense-Oligonukleotid bei schwerer Hypertriglyceridämie
Verringerte Inzidenz akuter Pankreatitis
- Hereditäre Transthyretin-Amyloidose mit Polyneuropathie
Neue Therapieoptionen bei ATTRv-PN
- Typ-1-Diabetes: neuer krankheitsmodifizierender Therapieansatz
Verlust der β-Zellfunktion verlangsamen und Krankheitsverlauf ausbremsen
- Leberkrebs
Künstliche Intelligenz in der Präzisionsonkologie – Chancen und Herausforderungen
- Akute nicht-spezifische Rückenschmerzen
Biopsychosoziales Konzept implementieren
- Biophile Gestaltung von Arbeitsumgebungen
Effekte auf Gesundheit, Wohlbefinden und Produktivität
- Alopecia areata