Das Gilles-de-la-Tourette-Syndrom (kurz «Tourette-Syndrom») ist eine neurologische Entwicklungsstörung, die durch motorische und vokale Tics gekennzeichnet ist und häufig mit Aufmerksamkeitsdefiziten, Hyperaktivität und Zwangsstörungen einhergeht. Die ersten Symptome treten meistens schon in der frühen Kindheit auf. Für die Frage, ob eine medikamentöse Therapie in Betracht zu ziehen ist, sind verschiedene Faktoren relevant, darunter die Lebensqualität der Betroffenen und etwaige Begleiterkrankungen. Als verhaltenstherapeutischer Ansatz wird oft die Habit-Reversal-Therapie eingesetzt.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
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