Endometriose betrifft schätzungsweise 2–10% der Frauen im reproduktiven Alter – unter infertilen Frauen liegt die Prävalenz bei 25–50%. Und dennoch: Ein klarer, einheitlicher Behandlungspfad für Patientinnen mit Kinderwunsch existiert bis heute nicht. Elizur und Kollegen vom Sheba Medical Center legen in ihrem aktuellen Review den Versuch vor, diese Lücke mit einem aktualisierten klinischen Algorithmus zu schliessen. Der folgende Artikel referiert die wesentlichen Aussagen der Publikation – und ordnet sie kritisch ein: Was ist wirklich neu? Wo sind die Grenzen der Evidenz? Und was bedeutet das konkret für die gynäkologische Praxis?
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- GYNÄKOLOGIE PRAXIS
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