Die intravenöse Thrombolyse mit oder ohne mechanische Thrombektomie ist ein wichtiger Eckpfeiler in der Behandlung des ischämischen Schlaganfalls. Mittlerweile stehen hierfür mit Alteplase und Tenecteplase zwei zugelassene Therapieoptionen zur Verfügung und zu Reteplase liegen Phase-II-Daten vor. Allerdings ist bei leichten Schlaganfällen der Einsatz einer intravenösen Thrombolyse mittlerweile umstritten, da basierend auf Studien wie TRACE-III oder ARAMIS in dieser Patientenpopulation das Nutzen-Risiko-Verhältnis hinterfragt wird im Vergleich zum Einsatz einer dualen Plättchenhemmung.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Fibromyalgiesyndrom
Entwicklung, Diagnostik, Epidemiologie und Therapie einer Krankheitsentität
- Angeborene Gefässfehlbildungen
Individualisierte Therapie vor einer geplanten Schwangerschaft
- Klinisch suspekte Arthralgien
«Watchful waiting» oder Intervention?
- Tumoren des Calcaneus
Diagnostische Herausforderungen seltener Fersentumoren
- Blutung im oberen GI-Trakt: Hämatemesis, Hämatochezie oder Meläna?
Von der Risikostratifizierung bis zum postendoskopischen Management
- Sponsored Content: Nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC)
Langfristiges Therapieansprechen unter Tepmetko® bei METex14-skipping Mutation
- Adipositas, Ernährung und psychische Gesundheit
Depression, Binge-Eating, internalisiertes Stigma
- Multiples Myelom