Die intravenöse Thrombolyse mit oder ohne mechanische Thrombektomie ist ein wichtiger Eckpfeiler in der Behandlung des ischämischen Schlaganfalls. Mittlerweile stehen hierfür mit Alteplase und Tenecteplase zwei zugelassene Therapieoptionen zur Verfügung und zu Reteplase liegen Phase-II-Daten vor. Allerdings ist bei leichten Schlaganfällen der Einsatz einer intravenösen Thrombolyse mittlerweile umstritten, da basierend auf Studien wie TRACE-III oder ARAMIS in dieser Patientenpopulation das Nutzen-Risiko-Verhältnis hinterfragt wird im Vergleich zum Einsatz einer dualen Plättchenhemmung.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
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