Die intravenöse Thrombolyse mit oder ohne mechanische Thrombektomie ist ein wichtiger Eckpfeiler in der Behandlung des ischämischen Schlaganfalls. Mittlerweile stehen hierfür mit Alteplase und Tenecteplase zwei zugelassene Therapieoptionen zur Verfügung und zu Reteplase liegen Phase-II-Daten vor. Allerdings ist bei leichten Schlaganfällen der Einsatz einer intravenösen Thrombolyse mittlerweile umstritten, da basierend auf Studien wie TRACE-III oder ARAMIS in dieser Patientenpopulation das Nutzen-Risiko-Verhältnis hinterfragt wird im Vergleich zum Einsatz einer dualen Plättchenhemmung.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- CKD und Bluthochdruck
Bidirektionale Wechselwirkungen im Blick behalten
- Molekulare Klassifikation, FIGO 2023 und Chemo-Immuntherapie
Endometriumkarzinom
- Psoriasis-Arthritis
Ältere Patienten mit Gefahr für Tachyarrhythmien
- Genetisch bedingte Nierenerkrankung: DOUBLE PROTECT Alport
SGLT-2-Inhibitor Dapagliflozin als add-on zur RAS-Blockade
- Kasuistik: Mukoviszidose im Erwachsenenalter
Rezidivierende Pneumonien als Ausdruck einer CF
- Long-Covid-/Fatigue-Sprechstunde
Innovativer Ansatz: Neuroplastizität und Predictive Processing
- T-Zell-Lymphome
Diagnostische Herausforderungen und neue therapeutische Optionen
- Interhirn-Synchronität