Psychedelische Substanzen wie LSD, Psilocybin und MDMA rücken in den letzten Jahren wieder verstärkt in den Fokus der Wissenschaft und der klinischen Praxis. Die Stoffe werden im Rahmen sogenannter Psychedelika assistierter Therapien (PAT) eingesetzt, bei denen eine psychotherapeutische Behandlung mit der zeitlich begrenzten Gabe dieser Substanzen kombiniert wird. Nachdem Forschung und klinische Nutzung in den 1970er-Jahren weitgehend zum Erliegen gekommen waren, liegen heute moderne, kontrollierte Studien vor, die vielversprechende, aber noch nicht abschliessende Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit liefern.
Autoren
- PD Dr. med. Felix Müller
- Dr. phil. Helena D. Aicher
- Prof. Dr. med. Undine E. Lang
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Ozanimod bei schubförmig Multipler Sklerose
Zeichen verbesserter Verträglichkeit bei längerer Behandlung
- Wenn sich Basaliome als «difficult-to-treat» erweisen
Mit innovativen Therapiestrategien zum Ziel
- Reizdarmsyndrom
RDS oder Endometriose?
- Typ-2-Diabetes: Sarkopenie und «Frailty»
Wie lässt sich der Abbau der Skelettmuskulatur aufhalten?
- Cholangiokarzinom
Moderne molekulare Diagnostik und zielgerichtete Therapieoptionen
- Therapieresistente Depression
Esketamin-Nasenspray als Monotherapie? Neues bei therapieresistenter Depression
- Analyse von SNVCS-Daten aus dem Zeitraum 2005–2022
FSME-Impfung bei Kindern und Jugendlichen in der Schweiz
- Epilepsie