Psychedelische Substanzen wie LSD, Psilocybin und MDMA rücken in den letzten Jahren wieder verstärkt in den Fokus der Wissenschaft und der klinischen Praxis. Die Stoffe werden im Rahmen sogenannter Psychedelika assistierter Therapien (PAT) eingesetzt, bei denen eine psychotherapeutische Behandlung mit der zeitlich begrenzten Gabe dieser Substanzen kombiniert wird. Nachdem Forschung und klinische Nutzung in den 1970er-Jahren weitgehend zum Erliegen gekommen waren, liegen heute moderne, kontrollierte Studien vor, die vielversprechende, aber noch nicht abschliessende Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit liefern.
Autoren
- PD Dr. med. Felix Müller
- Dr. phil. Helena D. Aicher
- Prof. Dr. med. Undine E. Lang
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Sjögren-Syndrom im frühen Alter
Kinder entwickeln oft Lymphome
- Multiresistente Erreger in der Wundtherapie
Feind im Mikrobiom?
- Seltene Genodermatosen: von der Diagnose zur Behandlung
Morbus Darier alias Keratosis follicularis – Update 2026
- Psychedelika-assistierte Therapie
Aktueller Stand der PAT
- Morbus Osgood-Schlatter
Klinisches Erscheinungsbild, Diagnose und Behandlung
- Kardiovaskuläres Risiko bei rheumatoider Arthritis
Was ist am gefährlichsten für die RA?
- Leistungsmerkmale und Asymmetrien im Badminton
Unterschiedliche Oxygenierungsmuster bei Badmintonspielerinnen
- Antisense-Oligonukleotid bei schwerer Hypertriglyceridämie