Patienten, deren Wunden mit multiresistenten Erregern (MRE) besiedelt sind, stellen eine besondere Herausforderung für die Infektionsprävention dar. In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen müssen geeignete Hygienemassnahmen ergriffen werden, um eine Weiterverbreitung zu verhindern. Andererseits gilt es aber auch, die Psyche der Patienten nicht durch strikte Isolierung zu sehr zu belasten. Im heutigen klinischen Alltag erfolgt die Wundversorgung in Schutzkleidung, unterscheidet sich aber ansonsten nicht nennenswert von der Versorgung der nicht mit MRE besiedelten Wunden.
Autoren
- PD Dr. med. Andreas Schwarzkopf
- Dipl.- Biochem. Claudia Schwarzkopf
Publikation
- DERMATOLOGIE PRAXIS
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