Lungenkomplikationen treten bei ca. einem Drittel der Patienten nach hämatopoetischer Stammzelltransplantation (HSZT) auf – eine Herausforderung, die auch bei der Behandlung von Patienten mit Autoimmunerkrankungen wie der Multiplen Sklerose zunehmend in den Fokus rückt. Besonders nicht-infektiöse Lungenprobleme wie das Bronchiolitis-obliterans-Syndrom oder interstitielle Lungenerkrankungen gewinnen an Bedeutung. Neue Empfehlungen betonen die Wichtigkeit frühzeitiger Diagnostik, regelmässiger Kontrollen und gezielter Therapiestrategien, um Langzeitfolgen zu reduzieren und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.
Autoren
- Jens Dehn
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Multimorbidität und Funktionsfähigkeit im höheren Lebensalter
Gesundheitszustand individuell abklären und Risiken vermindern
- Zeckensaison: Gefahr durch Frühsommer-Meningoenzephalitis
FSME-Impfung für Erwachsene und Kinder ab 3 Jahren empfohlen
- Neue WHO-Leitlinie, aktualisierte Stimulationsprotokolle, PGT-A im Fokus
Fertilität und Reproduktionsmedizin 2026
- Wundbehandlung
Chirurgische Wundkomplikationen
- Proteine in der Wundheilung
Führen spezielle Aminosäuren zum Erfolg?
- Psychedelika-assistierte Therapie
Aktueller Stand der PAT
- Proteine in der Wundheilung
Führen spezielle Aminosäuren zum Erfolg?
- Hepatitis-B-Prophylaxe