Im Gegensatz zu neurotypischen Patienten entwickelt sich das Gehirn neurodivergenter Menschen anders als der Norm entsprechend. Autismus wird als eine Form der Neurodivergenz definiert. Bei ihnen ist eine abweichende Reizverarbeitung eher die Regel und ein zentrales, aber häufig unterschätztes Merkmal ihres Störungsbildes. Betroffene zeigen häufig eine Über- oder Unterreagibilität auf sensorische Reize sowie ein intensives Interesse an sensorischen Erlebnissen. Wird eine Autismus-Spektrum-Störung nicht erkannt, kann es zu folgenschweren Fehldiagnosen, Fehlbehandlungen und kontraindizierten Interventionen kommen.
Autoren
- Dipl. Psych. Kristina Marquass
- M.Sc. Psych. Cirsten Bauer
Publikation
- InFo RHEUMATOLOGIE
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