Täglich betreten weltweit tausende Patienten mit akuten Brustschmerzen, Luftnot oder atypischen Symptomen die Notaufnahmen. Die Differenzialdiagnose akutes Koronarsyndrom (ACS) ist stets eine der grössten Herausforderungen in der Notfall- und Herzmedizin. Die im Februar 2025 publizierte «2025 ACC/AHA/ACEP/NAEMSP/SCAI Guideline for the Management of Patients with Acute Coronary Syndromes» stellt den aktuellsten, umfassendsten Konsens dar. Die Leitlinie führt den Leser durch das gesamte Spektrum der Versorgung – von der ersten prähospitalen EKG-Ableitung bis zur dauerhaft wirkenden Sekundärprävention – und verknüpft Hightech-Diagnostik mit strukturierten Behandlungsalgorithmen, um die Versorgungsqualität in jedem System zu optimieren. Im folgenden Artikel fassen wir die zentralen Empfehlungen zusammen, erläutern die wissenschaftliche Evidenz dahinter und geben Hinweise für die tägliche klinische Praxis.
Dir könnte auch gefallen
- Ischämischer Schlaganfall: kleinere oder auch grössere Hirnarterien betroffen?
Aktuelle Studienbefunde zur intravenösen Lysetherapie mit Fibrinolytika
- Interview
«Gleichwertig mit Goldstandards für Trauma»
- Psychologie: Emotional Freedom Techniques (EFT)
Emotionale Aufarbeitung mittels Tapping
- Systemischer Lupus (SLE): Was hat Diagnose- und Therapie-Toolbox zu bieten?
Treat-to-target – Konsensempfehlungen für GC-Tapering und Einsatz von DMARDs
- Psychedelika-assistierte Therapie
Aktueller Stand der PAT
- Interstitielle Lungenerkrankungen
Update idiopathische pulmonale Fibrose
- Psoriasis und Übergewicht: Effekte inkretinbasierter Therapien
Klinische Studien beleuchten das Potenzial von Semaglutid, Liraglutid und Tirzepatid
- Eosinophile im Blut bei COPD