Myome sind die häufigsten Tumoren der weiblichen Geschlechtsorgane, aber nur etwa ein Viertel der betroffenen Frauen entwickelt behandlungsbedürftige Symptome. Am häufigsten handelt es sich dabei um starke oder verlängerte Monatsblutungen, die zu Eisenmangel und in der Folge zu Müdigkeit und Blutarmut führen können. Zudem ist die myombedingte Hypermenorrhoe häufig schmerzhafter als eine normale Blutung, und die Schmerzen halten länger an, sodass die Lebensqualität erheblich eingeschränkt sein kann [6]. Bis vor wenigen Jahren waren chirurgische Eingriffe, insbesondere die Entfernung der Gebärmutter, die verbreitetste Behandlungsmöglichkeit; medikamentöse Optionen standen nur sehr eingeschränkt zur Verfügung [6]. Mit der oralen Fixkombination aus einem GnRH-Rezeptorantagonisten und einer niedrig dosierten hormonellen Add-back-Therapie ist seit Februar 2023 in der Schweiz eine Alternative zugelassen, für die inzwischen Daten über zwei Behandlungsjahre vorliegen.
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