Die moderne Behandlung der Herzinsuffizienz ist geprägt von frühzeitiger Intervention, multidimensionaler Versorgung und erweiterten Therapieoptionen. Rund die Hälfte aller Herzinsuffizienzpatienten weist eine reduzierte linksventrikuläre Ejektionsfraktion auf. Hinsichtlich der medikamentösen Therapie gibt es gemäss ESC-Leitlinien vier standardmässig empfohlene Medikamentenklassen, die bei HFrEF frühzeitig eingesetzt werden sollen, da sie zur Verringerung von Morbidität und Mortalität besonders wichtig sind. SGLT-2-Hemmer werden mittlerweile sowohl bei HFrEF, HFmrEF als auch bei HFpEF empfohlen.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Mamma- (HR+) und Endometriumkarzinom
Hormonabhängige weibliche Tumoren im Vergleich
- Chronische Urtikaria: Therapie bei Antihistamin-refraktären Patienten
Guideline empfiehlt neben anti-IgE-Ak auch anti-IL4-α-Ak und BTK-Inhibition
- Typ-1-Diabetes im Kindesalter
Frühe Beeinträchtigung der Glukagon-Gegenregulation
- Psychosen bei Parkinson
Vorsicht bei der Medikamentenwahl
- Ösophaguskarzinom
Endoskopische und chirurgische Innovationen im Vergleich
- PMR und LVV: aktuelle EULAR-Empfehlungen
Polymyalgia rheumatica, Riesenzellarteriitis und Takayasu-Arteriitis
- Zelluläre und systemische Eisenhomöostase
«Steady State» – ein fein tariertes Gleichgewicht
- Psychedelika-assistierte Therapie