Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau weltweit – und gleichzeitig jene mit dem grössten Potenzial zur Mortalitätsreduktion durch strukturiertes Screening. Eine deutsche Langzeitstudie, die im Juli 2025 präsentiert wurde, zeigt: Regelmässige Mammografie-Teilnahme verhindert etwa jeden vierten Brustkrebstodesfall. Parallel verschiebt sich die internationale Diskussion: Die USPSTF hat ihr Mindestalter von 50 auf 40 Jahre gesenkt; Deutschland plant die Absenkung auf 45 Jahre. Beim Ovarialkarzinom bleibt die Lage fundamentaler schwieriger – kein Bevölkerungs-Screening reduziert nachweislich die Mortalität. Umso mehr rückt die Risikogenetik in den Vordergrund: BRCA1/2, PALB2, RAD51C und weitere Gene definieren Hochrisikokollektive, für die intensivierte Überwachung und risikoreduzierte Chirurgie lebensrettend sind.
Dir könnte auch gefallen
- Molekulare Klassifikation, FIGO 2023 und Chemo-Immuntherapie
Endometriumkarzinom
- Psoriasis-Arthritis
Ältere Patienten mit Gefahr für Tachyarrhythmien
- Genetisch bedingte Nierenerkrankung: DOUBLE PROTECT Alport
SGLT-2-Inhibitor Dapagliflozin als add-on zur RAS-Blockade
- Kasuistik: Mukoviszidose im Erwachsenenalter
Rezidivierende Pneumonien als Ausdruck einer CF
- Long-Covid-/Fatigue-Sprechstunde
Innovativer Ansatz: Neuroplastizität und Predictive Processing
- T-Zell-Lymphome
Diagnostische Herausforderungen und neue therapeutische Optionen
- Interhirn-Synchronität
Zwei Gehirne, ein Gedanke
- Atopische Dermatitis bei Kindern und Erwachsenen