Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau weltweit – und gleichzeitig jene mit dem grössten Potenzial zur Mortalitätsreduktion durch strukturiertes Screening. Eine deutsche Langzeitstudie, die im Juli 2025 präsentiert wurde, zeigt: Regelmässige Mammografie-Teilnahme verhindert etwa jeden vierten Brustkrebstodesfall. Parallel verschiebt sich die internationale Diskussion: Die USPSTF hat ihr Mindestalter von 50 auf 40 Jahre gesenkt; Deutschland plant die Absenkung auf 45 Jahre. Beim Ovarialkarzinom bleibt die Lage fundamentaler schwieriger – kein Bevölkerungs-Screening reduziert nachweislich die Mortalität. Umso mehr rückt die Risikogenetik in den Vordergrund: BRCA1/2, PALB2, RAD51C und weitere Gene definieren Hochrisikokollektive, für die intensivierte Überwachung und risikoreduzierte Chirurgie lebensrettend sind.
Dir könnte auch gefallen
- Sjögren-Syndrom im frühen Alter
Kinder entwickeln oft Lymphome
- Multiresistente Erreger in der Wundtherapie
Feind im Mikrobiom?
- Seltene Genodermatosen: von der Diagnose zur Behandlung
Morbus Darier alias Keratosis follicularis – Update 2026
- Psychedelika-assistierte Therapie
Aktueller Stand der PAT
- Morbus Osgood-Schlatter
Klinisches Erscheinungsbild, Diagnose und Behandlung
- Kardiovaskuläres Risiko bei rheumatoider Arthritis
Was ist am gefährlichsten für die RA?
- Leistungsmerkmale und Asymmetrien im Badminton
Unterschiedliche Oxygenierungsmuster bei Badmintonspielerinnen
- Antisense-Oligonukleotid bei schwerer Hypertriglyceridämie