Der diskoidale Lupus erythematodes (DLE) macht 50–80% aller Fälle des chronisch-kutanen Lupus aus und ist damit dessen häufigster Subtyp. Die Diagnose erfolgt primär klinisch, wird aber in atypischen oder therapieresistenten Fällen durch Histopathologie und direkte Immunfluoreszenz unterstützt. Klinische Mimikry stellt ein Erschwernis dar und erfordert die Berücksichtigung eines breiten Spektrums an Differenzialdiagnosen. Zwar gilt DLE traditionell als auf die Haut beschränkte Erkrankung, aber neuere Erkenntnisse weisen auf potenzielle systemische Autoimmunaktivität hin, wofür es auch in vorliegendem Fall Anzeichen gab.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- DERMATOLOGIE PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Akute nicht-spezifische Rückenschmerzen
Biopsychosoziales Konzept implementieren
- Psychedelika-assistierte Therapie
Aktueller Stand der PAT
- Neuropathische Schmerzen
Evidenzbasierte Neuromodulation auf Basis klinischer Studien und Real World Daten
- Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit
Update zu antirheumatischen Medikamenten
- Fibromyalgiesyndrom
Entwicklung, Diagnostik, Epidemiologie und Therapie einer Krankheitsentität
- Juvenile idiopathische Arthritis
Früherkennung und gezielte Behandlung im interdisziplinären Setting
- Innovative orale Optionen bei Psoriasis: Icotrokinra und Zasocitinib
Erstklassige Immunmodulation mit Convenience vereint – bisherige Datenlage ist überzeugend
- Chronisches Handekzem: häufig, langwierig und belastend