Innerhalb eines Jahrzehnts haben sich die Inkretin-Mimetika von blutzuckersenkenden Diabetesmedikamenten zu einer der dynamischsten Wirkstoffklassen der kardiovaskulären Medizin entwickelt. GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1-RA) senken nachweislich das Risiko schwerer kardiovaskulärer Ereignisse (MACE) und Herzinsuffizienz-Hospitalisationen, reduzieren die Albuminurie und verlangsamen den eGFR-Abfall – und das zunehmend auch jenseits des Diabetes. Mit dem oralen Semaglutid betritt erstmals ein schluckbarer Vertreter mit belegtem kardiovaskulärem Nutzen die Bühne, samt erster grosser Datenbasis zur Herzinsuffizienz bei Typ-2-Diabetes. Und am Horizont steht mit den Tripel-Agonisten wie Retatrutid bereits die nächste Generation.
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