Ultraverarbeitete Lebensmittel (ultra-processed foods, UPF) machen in westlichen Ländern einen erheblichen Teil der Energiezufuhr aus – in den USA schätzungsweise über die Hälfte. Angesichts dieser Allgegenwart und einer wachsenden Zahl von Beobachtungsstudien, die hohen UPF-Konsum mit kardiometabolischen Erkrankungen verknüpfen, hat die American Heart Association (AHA) 2025 mit einer Science Advisory erstmals umfassend Position bezogen. Bemerkenswert ist der Ton: Die AHA ordnet die Evidenz sorgfältig ein, warnt vor Überinterpretation und verzichtet bewusst auf pauschale Empfehlungen. Für die kardiologische und hausärztliche Praxis lohnt es sich, diese differenzierte Haltung nachzuvollziehen – gerade weil das Thema öffentlich oft zugespitzt wird.
Publikation
- Ernährung/Adipositas-Special
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