Standardmässig wird die Therapie des Morbus Crohn (M. Crohn) an der «Step-up»-Strategie ausgerichtet. Ergebnisse der Studie PROFILE weisen jedoch darauf hin, dass bei neu diagnostiziertem M. Crohn ein frühzeitiger Einsatz eines TNF-α-Hemmers in Kombination mit einem Immunmodulator signifikant wirksamer ist als eine stufenweise Eskalation. Dass dies auch auf die längerfristigen Outcomes zutrifft, zeigen die unlängst veröffentlichten Ergebnisse der über mehrere Jahre erfolgten Nachbeobachtung. So interessant diese Studienergebnisse sind: im Sinne eines «Best Practice»-Ansatzes rät die Leitlinie dazu, den jeweiligen Therapieverlauf anhand von Surrogatparametern individuell zu beurteilen und je nach Ansprechen entsprechend anzupassen.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Akute nicht-spezifische Rückenschmerzen
Biopsychosoziales Konzept implementieren
- Neuropathische Schmerzen
Evidenzbasierte Neuromodulation auf Basis klinischer Studien und Real World Daten
- Psychedelika-assistierte Therapie
Aktueller Stand der PAT
- Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit
Update zu antirheumatischen Medikamenten
- Fibromyalgiesyndrom
Entwicklung, Diagnostik, Epidemiologie und Therapie einer Krankheitsentität
- Juvenile idiopathische Arthritis
Früherkennung und gezielte Behandlung im interdisziplinären Setting
- Innovative orale Optionen bei Psoriasis: Icotrokinra und Zasocitinib
Erstklassige Immunmodulation mit Convenience vereint – bisherige Datenlage ist überzeugend
- Chronisches Handekzem: häufig, langwierig und belastend