Die Identifikation mit einer psychiatrischen Störung oder der Glaube, eine solche zu haben, ohne dass eine formelle fachliche Beurteilung vorliegt (Selbstdiagnose), scheint bei jungen Menschen zunehmend «in Mode» zu kommen. Grund dafür sind u.a. auf Social Media verbreitete Online-Inhalte zum Thema psychische Gesundheit. Digitale Plattformen können Nutzer durch persönliche Erzählungen und diagnostische Sprache mit psychologischen Konzepten in Kontakt bringen und sie dazu anregen, diese Beschreibungen mit ihren eigenen Erfahrungen zu vergleichen – und in manchen Fällen anschliessend eine professionelle Bestätigung zu suchen.
Autoren
- Aneta Dehn
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
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