Spätestens mit der öffentlichen Verfügbarkeit von ChatGPT 3.5 im Herbst 2022 ist die künstliche Intelligenz im Sinne grosser Sprachmodelle (large language models, LLMs) in aller Munde. Dabei geht oft etwas vergessen, dass dies nur der vorläufige Endpunkt einer jahrzehntelangen Entwicklung künstlicher Intelligenzen darstellt, welche, trotz grossem Potenzial, weiterhin auch noch viele Limitationen aufweisen. Für den praktizierenden Arzt stellt sich die Frage, wie diese Technologie im klinischen Alltag sinnvoll eingesetzt werden kann – und wie besser nicht.
Autoren
- Dr. med. Lukas Dürst
- Dr. med. Marc Oertle
Publikation
- DERMATOLOGIE PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Polyzystisches Ovarsyndrom 2025/2026
Neue Pathophysiologie, aktualisierte Diagnostik und das Zeitalter der Inkretinmimetika
- Herzinsuffizienz und Typ-2-Diabetes
Orales Semaglutid und kardiale Dekompensation bei Typ-2-Diabetes
- Atopische Dermatitis als Türöffner für atopische Kaskade?
AD-Trajektorien: Zusammenschau aktueller Erkenntnisse
- Neue Evidenz zu Deszensus, Harninkontinenz und der Zukunft der Rekonstruktion
Urogynäkologie und Beckenbodenchirurgie 2026
- Proteine in der Wundheilung
Führen spezielle Aminosäuren zum Erfolg?
- Fallbeispiel
Autosomal-rezessive polyzystische Nierenerkrankung: atypischer Phänotyp
- Aktuelle Evidenz, Risikoklassen und neue Beratungsoptionen
Hormonelle Kontrazeption und kardiovaskuläres Risiko
- Akute Otitis media: selbstlimitierender Verlauf vs. «Red Flags»