Die globale Zunahme von Diabetes mellitus führt zu einem parallel steigenden Aufkommen kardiovaskulärer Komplikationen, welche nach wie vor die Haupttodesursache in dieser Patientengruppe darstellen. In den vergangenen Jahren hat die Entdeckung der Ferroptose, einer Eisen-abhängigen und nicht-apoptotischen Form des programmierten Zelltods, neue Einblicke in die Pathophysiologie diabetesassoziierter Herzerkrankungen eröffnet. Dieser Übersichtsartikel vertieft das Verständnis der molekularen Mechanismen, die der Ferroptose im kardiovaskulären System bei Diabetes zugrunde liegen, und beleuchtet innovative pharmakologische und experimentelle Therapieansätze, die gezielt in Ferroptose-Pfade eingreifen.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- CARDIOVASC
- InFo DIABETOLOGIE & ENDOKRINOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Psychische Abhängigkeit von KI-Assistenten, Smartphones und Kurzvideos
Algorithmen, Avatare und der entlastete Geist
- Das Gehirn und die Motivation zu essen
Warum ist Abnehmen so schwierig?
- Omaveloxolon bei Friedreich-Ataxie
Wirksamkeit und Sicherheit über 6 Jahre untersucht
- Psoriasis: Therapie mit Biologika und TYK-2-i
Verlaufsbeurteilungen anhand von aktuellen Langzeit- und Real-World-Daten
- Hypertonie: das Wichtigste für die tägliche Praxis
Meist ist frühe duale antihypertensive Therapie indiziert
- Escitalopram bei Angststörungen
Positiver Effekt, aber keine sofortige Symptomverbesserung
- Helicobacter-pylori-Infektion
Vereinfachte Doppeltherapie schlägt Vierfach-Regime
- Ältere Patienten mit atopischer Dermatitis