Die globale Zunahme von Diabetes mellitus führt zu einem parallel steigenden Aufkommen kardiovaskulärer Komplikationen, welche nach wie vor die Haupttodesursache in dieser Patientengruppe darstellen. In den vergangenen Jahren hat die Entdeckung der Ferroptose, einer Eisen-abhängigen und nicht-apoptotischen Form des programmierten Zelltods, neue Einblicke in die Pathophysiologie diabetesassoziierter Herzerkrankungen eröffnet. Dieser Übersichtsartikel vertieft das Verständnis der molekularen Mechanismen, die der Ferroptose im kardiovaskulären System bei Diabetes zugrunde liegen, und beleuchtet innovative pharmakologische und experimentelle Therapieansätze, die gezielt in Ferroptose-Pfade eingreifen.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- CARDIOVASC
- InFo DIABETOLOGIE & ENDOKRINOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Colitis ulcerosa
Rgs14-Protein kann den Schweregrad verschlimmern
- Mastozytose
Innovative pathogenesebasierte Therapieansätze in der Pipeline
- Mitwirkung des Patienten
Adhärenz in der Psychiatrie
- Psychoonkologie
Kommunikation als Schlüssel zur Therapieadhärenz
- Vom Symptom zur Diagnose
Nierenzellkarzinom
- Lipidmanagement: ESC/EAS-Leitlinien-Update 2025
Neue Empfehlungen zu CVD-Risikoeinstufung, Lipidsenkung bei Statin-Intoleranz und hoFH
- Chronisch aktive MS-Läsionen
Neues Paradigma in Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose
- Mitwirkung des Patienten