Heutzutage gilt die Devise, dass eine Antibiotikagabe sorgfältig abzuwägen ist. Zwar erfordert beispielsweise echter Scharlach eine antibiotische Behandlung, aber bei vielen anderen Atemwegserkrankungen kann gegebenenfalls darauf verzichtet werden. Neben der Frage, ob wirklich bakterielle Erreger vorliegen, ist auch der Allgemeinzustand der Patienten massgeblich. Entscheidet man sich für eine Antibiotikatherapie, sollte dies unter Beachtung aktueller Leitlinienempfehlungen und so kurzfristig und schmal wie möglich erfolgen.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Fallserie
Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS)
- Gestationsdiabetes
Signifikante CVD-Prävention durch fünf Lebensstilfaktoren
- Moderne Therapieansätze beim Melanom
Innovative Strategien zur Überwindung der Immuntherapie-Resistenz
- Reizdarmsyndrom
«Best Practice»-Empfehlungen zur schrittweisen Abklärung und stufenadaptierten Therapie
- Nahrungsergänzung und Kognition
5-HTP: Der Serotonin-Booster für Kognition im Alter
- Pulmonale Hypertonie
PH und Lungenerkrankungen
- CRC, AML und Melanom im Fokus
Molekulare Mechanismen der Tumorplastizität
- Friedreich-Ataxie