Heutzutage gilt die Devise, dass eine Antibiotikagabe sorgfältig abzuwägen ist. Zwar erfordert beispielsweise echter Scharlach eine antibiotische Behandlung, aber bei vielen anderen Atemwegserkrankungen kann gegebenenfalls darauf verzichtet werden. Neben der Frage, ob wirklich bakterielle Erreger vorliegen, ist auch der Allgemeinzustand der Patienten massgeblich. Entscheidet man sich für eine Antibiotikatherapie, sollte dies unter Beachtung aktueller Leitlinienempfehlungen und so kurzfristig und schmal wie möglich erfolgen.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Pulmonale Hypertonie
PH und Lungenerkrankungen
- CRC, AML und Melanom im Fokus
Molekulare Mechanismen der Tumorplastizität
- Friedreich-Ataxie
Interimsanalysen der PROFA-Studiezeigen «Unmet needs» auf
- Diabetische Retinopathie
Mit GLP1-RA den ER-Stress adressieren
- Studienreport
Sphingolipidprofil bei primärer biliärer Cholangitis im Frühstadium
- Angiosarkom des Herzens
Eine diagnostische und therapeutische «Black Box»
- Zulassung
Perioperatives Durvalumab beim resezierbaren Magen- und GEJ-Adenokarzinom: Swissmedic erteilt erste immunonkologische Zulassung in der Schweiz
- Ataxien