Klinisch manifestiert sich die atopische Dermatitis (AD) durch ein polymorphes Bild an Effloreszenzen, wobei Pruritus und Xerose im Vordergrund stehen. Neben den auf den IL-4/IL-13-Signalweg abzielenden Antikörpertherapien Dupilumab, Tralokinumab und Lebrikizumab steht mit Nemolizumab mittlerweile ein viertes Biologikum für die Behandlung der AD zur Verfügung. Letzteres zielt auf den IL-31-Rezeptor ab, welcher nicht-histaminergen Juckreiz vermittelt. Ausserdem liegen zu anti-OX40(L)-Antikörpern vielversprechende Befunde aus klinischen Studien vor.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- DERMATOLOGIE PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Fallbeispiel
Autosomal-rezessive polyzystische Nierenerkrankung: atypischer Phänotyp
- Aktuelle Evidenz, Risikoklassen und neue Beratungsoptionen
Hormonelle Kontrazeption und kardiovaskuläres Risiko
- Akute Otitis media: selbstlimitierender Verlauf vs. «Red Flags»
In welchen Fällen sind Antibiotika erforderlich?
- Prurigo nodularis: evidenzbasierte Behandlung
Zielgerichtete Therapieoptionen auf dem Vormarsch
- Seltene Epilepsie-Syndrome
Erkennen und Managen
- MACE-Risiko, Herzinsuffizienzinzidenz und Gesamtmortalität
Das metabolische Syndrom als kardiovaskulärer Risikofaktor
- Glaukom im höheren Lebensalter: Progredienz verlangsamen
IOD-Senkung ist derzeit die einzige evidenzbasierte Behandlung
- Sponsored Content: Neurofibromatose Typ 1 (NF1)