Bei einem 5-jährigen Jungen mit einem für die autosomal-rezessive polyzystische Nierenerkrankung (ARPKD) typischen Nierenultraschallbefund zeigten sich – für diese Erkrankung untypisch – zahlreiche grosse Leberzysten. Genetische Analysen ergaben heterozygote Missense-Mutationen im PKHD1-Gen. Mutationen in Genen, die der polyzystischen Lebererkrankung zugrundeliegen, konnten ausgeschlossen werden. Zusammenfassend sind umfassende Genanalysen entscheidend für die fallbezogene Abklärung der polyzystischen Nierenerkrankung.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Vom Symptom zur Diagnose
Differenzialdiagnostisch mehrdeutige intrapelvine Raumforderung
- Endokrinologie: APECED-assoziierter Hypoparathyreoidismus
Parathormon-Analogon korrigierte den Serumkalziumspiegel
- Transitorische ischämische Attacke
Umfassende Diagnostik kann Schlaganfallrisiko verringern
- Maligne Tumoren der Clavicula
Chirurgische Herausforderungen und Rezidivmuster
- Chronisches Handekzem: häufig, langwierig und belastend
Für das Langzeitmanagement sind steroidfreie antientzündliche Therapieoptionen essenziell
- Sponsored Content: Psoriasis und Psoriasis-Arthritis
Ein Schritt in Richtung PsA-Prävention? Erkenntnisse aus einer Real-World-Analyse1
- Alkoholkonsum unter Semaglutid
Auf Entzug dank GLP1-RA?
- Pektanginöser Brustschmerz: liegt ein Herzinfarkt vor?