Weltweit verhüten über 247 Millionen Frauen hormonell – ein Grossteil mit kombinierten oralen Kontrazeptiva (KOK). Mit dieser Verbreitung geht eine anhaltende medizinische Verantwortung einher: Venöse Thromboembolien, ischämische Schlaganfälle und Myokardinfarkte sind seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Nebenwirkungen, die differenziert nach Präparat, Applikationsweg und individuellem Risikoprofil beurteilt werden müssen. Eine wegweisende Kohortenstudie aus Dänemark [1], die Daten von über zwei Millionen Frauen über 22 Jahre analysierte, liefert erstmals granulare Risikodaten für moderne Kontrazeptivformen. Gleichzeitig erweitern neue Substanzen – Estetrol (E4), Nomegestrolacetat (NOMAC) und die Drospirenon-only-Pille – das therapeutische Spektrum.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- GYNÄKOLOGIE PRAXIS
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