Akute Infektionen aktivieren verschiedene inflammatorische und prokoagulatorische Mechanismen und gelten als transiente Risikofaktoren für venöse Thromboembolien (VTE). Auch Infektionen, die nicht mit Bettlägerigkeit und Hospitalisation einhergehen, erhöhen das VTE-Risiko. Das Ursache-Wirkungsgefüge ist komplex. Um das Thromboserisiko bei Infektpatienten zu beurteilen, kann man sich an den «Red Flags» orientieren. Bezüglich Infektpatienten mit Vorhofflimmern gilt, dass eine Antikoagulation indiziert ist, wenn keine spezielle Blutungsneigung vorliegt.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
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