Migräne ist eine hochprävalente primäre Kopfschmerzerkrankung, deren geschlechtsspezifische Unterschiede bisher vor allem mit Blick auf Frauen betrachtet wurden. Dabei weist Migräne bei Männern besondere Merkmale auf – sowohl in Symptomatik, Komorbiditäten und Schmerzverarbeitung als auch im Ansprechen auf Therapien. Dieser Beitrag beleuchtet den aktuellen Wissensstand zu Migräne bei Männern, betont die Rolle biologischer und sozialer Einflüsse und argumentiert für eine stärkere Berücksichtigung männlicher Patienten in Diagnostik, Therapie und Forschung.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
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