Chronische Wunden weisen mehrheitlich vaskuläre Ursachen auf. Sind vaskuläre Therapieverfahren ausgereizt, werden innovative Therapiestrategien wie die Lichttherapie zunehmend wichtiger. Lichttherapie – wie z.B. Low-Level-Lasertherapie, photodynamische Verfahren und wassergefiltertes Infrarot – erzielen Effekte unabhängig vom Gefässsystem und können daher ein Gamechanger in der Therapie chronisch stagnierender Wunden sein. Die biochemischen und biophysikalischen Wirkungen sind abhängig von der Wellenlänge und reichen von Förderung der Angiogenese und der Durchblutung bis zu Entzündungshemmung, Schmerzlinderung und antiinfektiösen Effekten.
Autoren
- Dr. med. Johannes Link
Publikation
- DERMATOLOGIE PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Chronische Urtikaria: Therapie bei Antihistamin-refraktären Patienten
Guideline empfiehlt neben anti-IgE-Ak auch anti-IL4-α-Ak und BTK-Inhibition
- Typ-1-Diabetes im Kindesalter
Frühe Beeinträchtigung der Glukagon-Gegenregulation
- Psychosen bei Parkinson
Vorsicht bei der Medikamentenwahl
- Ösophaguskarzinom
Endoskopische und chirurgische Innovationen im Vergleich
- PMR und LVV: aktuelle EULAR-Empfehlungen
Polymyalgia rheumatica, Riesenzellarteriitis und Takayasu-Arteriitis
- Zelluläre und systemische Eisenhomöostase
«Steady State» – ein fein tariertes Gleichgewicht
- Psychedelika-assistierte Therapie
Aktueller Stand der PAT
- Erstlinientherapie bei T2D