Heutzutage richtet sich die Auswahl der medikamentösen Therapie nicht mehr nur nach dem HbA1c-Ausgangswert, sondern auch nach Risikofaktoren oder Begleiterkrankungen wie Herzinsuffizienz, Nierenerkrankung oder Adipositas. Aufgrund eines kardiorenalen Zusatznutzens werden SGLT-2-Hemmer oder Inkretinmimetika bei vielen Typ-2-Diabetikern als add-on zu Metformin empfohlen. Überdies zeigte sich, dass durch die Kombination von SGLT-2-i und Inkretinmimetika additive Effekte erzielt werden können. Dass sich bei Letzteren mittlerweile auch ein dualer GLP-1-/GIP-Agonist in der Praxis etabliert hat, stellt eine zusätzliche Optimierung der Behandlungsmöglichkeiten dar.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
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