Gegen Helicobacter pylori, ein gramnegatives Bakterium, das die Magenschleimhaut besiedelt, gibt es keine Impfstrategien. Die Eradikation beruht auf einer antimikrobiellen Therapie, um die Übertragung zu verringern, die Heilung der Schleimhaut zu fördern und das Risiko für Magenkrebs zu senken. Eine persistierende Helicobacter-pylori-Infektion nach fehlgeschlagener Eradikation stellt nach wie vor eine grosse klinische Herausforderung dar, insbesondere angesichts zunehmender Antibiotikaresistenzen.
Autoren
- Jens Dehn
Publikation
- GASTROENTEROLOGIE PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Vom Antidiabetikum zur eigenständigen kardiorenalen Therapieklasse
Die Inkretin-Revolution in der Kardiologie
- Prostatakarzinom
Intrakrine und metabolische Tumoradaptation unter Androgendeprivation
- Alopecia areata bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
Neue Leitlinie ordnet Evidenzlage topischer und systemischer Therapien ein
- Kardiologie und Ernährung
Ultraverarbeitete Lebensmittel und kardiovaskuläres Risiko – die neue AHA-Position
- Aktinische Keratosen
Multiple AK-Läsionen feldgerichtet behandeln – Clearance und Convenience abwägen
- Adipositas: multimodaler und interdisziplinärer Ansatz
Neue Schweizer Praxisleitlinie bietet Orientierung
- cSCC: Therapiestrategie und Nachsorgekonzept personalisieren
Umfassende Risikostratifizierung ist nicht trivial: was gibt es Neues?
- Baxdrostat – eine neue Wirkstoffklasse gegen schwer kontrollierbare Hypertonie