Verschiedene Risikofaktoren sind an der Pathogenese von Multipler Sklerose beteiligt, wobei ein Vitamin-D-Mangel seit den 1970er Jahren mit einem erhöhten MS-Risiko in Verbindung gebracht wird. Disease-Modifying Therapies zielen darauf ab, den zugrunde liegenden Imsmunprozess zu beeinflussen, um Schübe und Läsionsentwicklung zu reduzieren. Angesichts der widersprüchlichen Ergebnisse früherer Studien zur therapeutischen Rolle von Vitamin D bei etablierten MS-Patienten ist eine umfassende Neubewertung erforderlich.
Autoren
- Dr. Ulf Blanke
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
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