Die Sekundäranalyse des SOUL-Trials aus JAMA Internal Medicine 2026 belegt erstmals: Orales Semaglutid reduziert Herzinsuffizienz-Ereignisse signifikant bei Patienten mit vorbestehender HFpEF – ohne Sicherheitssignale, auch bei gleichzeitiger SGLT2-Hemmer-Therapie. Herzinsuffizienz zählt zu den häufigsten und prognostisch schwerwiegendsten Komplikationen bei Typ-2-Diabetes. GLP-1-Rezeptoragonisten haben sich in subkutaner Formulierung bereits als wirksam in der Reduktion von Herzinsuffizienzereignissen erwiesen. Mit der Sekundäranalyse des SOUL-Trials liegt nun erstmals eine umfangreiche Datenlage für die orale Darreichungsform von Semaglutid vor – und sie zeigt: Die Herzinsuffizienz-Outcomes werden vor allem bei Patienten mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) verbessert, während bei reduzierter EF (HFrEF) kein Effekt nachweisbar ist. Ein Befund mit unmittelbarer klinischer Relevanz.
Dir könnte auch gefallen
- Vom Symptom zur Diagnose
Differenzialdiagnostisch mehrdeutige intrapelvine Raumforderung
- Endokrinologie: APECED-assoziierter Hypoparathyreoidismus
Parathormon-Analogon korrigierte den Serumkalziumspiegel
- Transitorische ischämische Attacke
Umfassende Diagnostik kann Schlaganfallrisiko verringern
- Maligne Tumoren der Clavicula
Chirurgische Herausforderungen und Rezidivmuster
- Chronisches Handekzem: häufig, langwierig und belastend
Für das Langzeitmanagement sind steroidfreie antientzündliche Therapieoptionen essenziell
- Sponsored Content: Psoriasis und Psoriasis-Arthritis
Ein Schritt in Richtung PsA-Prävention? Erkenntnisse aus einer Real-World-Analyse1
- Alkoholkonsum unter Semaglutid
Auf Entzug dank GLP1-RA?
- Pektanginöser Brustschmerz: liegt ein Herzinfarkt vor?