Die Sekundäranalyse des SOUL-Trials aus JAMA Internal Medicine 2026 belegt erstmals: Orales Semaglutid reduziert Herzinsuffizienz-Ereignisse signifikant bei Patienten mit vorbestehender HFpEF – ohne Sicherheitssignale, auch bei gleichzeitiger SGLT2-Hemmer-Therapie. Herzinsuffizienz zählt zu den häufigsten und prognostisch schwerwiegendsten Komplikationen bei Typ-2-Diabetes. GLP-1-Rezeptoragonisten haben sich in subkutaner Formulierung bereits als wirksam in der Reduktion von Herzinsuffizienzereignissen erwiesen. Mit der Sekundäranalyse des SOUL-Trials liegt nun erstmals eine umfangreiche Datenlage für die orale Darreichungsform von Semaglutid vor – und sie zeigt: Die Herzinsuffizienz-Outcomes werden vor allem bei Patienten mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) verbessert, während bei reduzierter EF (HFrEF) kein Effekt nachweisbar ist. Ein Befund mit unmittelbarer klinischer Relevanz.
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