Der diskoidale Lupus erythematodes (DLE) macht 50–80% aller Fälle des chronisch-kutanen Lupus aus und ist damit dessen häufigster Subtyp. Die Diagnose erfolgt primär klinisch, wird aber in atypischen oder therapieresistenten Fällen durch Histopathologie und direkte Immunfluoreszenz unterstützt. Klinische Mimikry stellt ein Erschwernis dar und erfordert die Berücksichtigung eines breiten Spektrums an Differenzialdiagnosen. Zwar gilt DLE traditionell als auf die Haut beschränkte Erkrankung, aber neuere Erkenntnisse weisen auf potenzielle systemische Autoimmunaktivität hin, wofür es auch in vorliegendem Fall Anzeichen gab.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- DERMATOLOGIE PRAXIS
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