Letztes Jahr wurde in der Schweiz für Morbus Crohn und Colitis ulcerosa der Integrin-Hemmer bzw. Leukozytenmigrations-Hemmer Vedolizumab zugelassen. Zudem sind Biosimiliars für Infliximab auf den Markt gekommen. Weiterhin wurde ein topisch wirksames Budesonid-Präparat auch für die Colitis ulcerosa zugelassen. Für die Colitis ulcerosa wird der als orales Medikament verfügbare JAK-Kinase-Inhibitor Tofacitinib vermutlich zugelassen werden. Für den Morbus Crohn wird es voraussichtlich zu einer Zulassung für den Anti-IL23 Antikörper Ustekinumab kommen. Diese neuen Präparate müssen in die Therapie-Algorithmen eingearbeitet werden. Es ist wichtig, ihre Eigenschaften zu kennen, um Patienten eine optimale Therapie bieten zu können.
Dir könnte auch gefallen
- Vom Symptom zur Diagnose
Abdominalschmerz – Prostatalipom
- Akute Lungenembolie: neue AHA/ACC-Leitlinie
Praxisrelevante Empfehlungen für risikostratifizierte Triage
- Warum Lipoprotein(a) das grösste therapeutische Vakuum der Kardiologie ist
Lp(a): Der unterschätzte Risikofaktor vor dem Wendepunkt
- Moderne Systemtherapeutika bei Hidradenitis suppurativa
Immunologische Fehlregulation im Visier etlicher Biologika und «Small molecules»
- Perimenopausale Depression, PMDS und Tokophobie
Psychosomatik und mentale Gesundheit in der Gynäkologie
- Plastische Chirurgie und Rekonstruktive Mikrochirurgie beim DFS
Funktioneller Extremitätenerhalt zwischen Infektkontrolle, Gefässmedizin und Resurfacing
- Proteine in der Wundheilung
Führen spezielle Aminosäuren zum Erfolg?
- Polyzystisches Ovarsyndrom 2025/2026