Die Diabetische Ketoazidose (DKA) ist eine akut lebensbedrohliche Komplikation des Diabetes mellitus, die vorwiegend bei Typ-1-Diabetes auftritt, zunehmend aber auch bei Menschen mit Typ-2-Diabetes in Erscheinung tritt. Eine Sonderform ist die euglykämische DKA, die vor allem unter Therapie mit SGLT2-Inhibitoren auftritt. Auch wenn sie selten geworden ist und heute die Mortalität nur noch gut 1% beträgt, sind diese Todesfälle meist vermeidbar. Entscheidend für die Prognose sind eine rechtzeitige Diagnose, standardisierte Therapieprotokolle und vor allem eine Prophylaxe.
Autoren
- Toralf Schwarz
Publikation
- CARDIOVASC
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Chronische Urtikaria: Therapie bei Antihistamin-refraktären Patienten
Guideline empfiehlt neben anti-IgE-Ak auch anti-IL4-α-Ak und BTK-Inhibition
- Typ-1-Diabetes im Kindesalter
Frühe Beeinträchtigung der Glukagon-Gegenregulation
- Psychosen bei Parkinson
Vorsicht bei der Medikamentenwahl
- Ösophaguskarzinom
Endoskopische und chirurgische Innovationen im Vergleich
- PMR und LVV: aktuelle EULAR-Empfehlungen
Polymyalgia rheumatica, Riesenzellarteriitis und Takayasu-Arteriitis
- Zelluläre und systemische Eisenhomöostase
«Steady State» – ein fein tariertes Gleichgewicht
- Psychedelika-assistierte Therapie
Aktueller Stand der PAT
- Erstlinientherapie bei T2D