Der auffällige Adnexbefund gehört zu den häufigsten Situationen in der gynäkologischen Sprechstunde, und die Aufgabe ist selten die Diagnose. Sie besteht darin, eine Zuordnung zu treffen: Kann die Patientin weiter ambulant betreut werden, braucht sie eine Kontrolle, oder gehört sie an ein spezialisiertes Zentrum? Für genau diese Entscheidung existieren strukturierte Werkzeuge: eine einheitliche Terminologie [2], einfache ultraschallbasierte Regeln [3] und ein Modell, das eine Malignitätswahrscheinlichkeit ausgibt [6].
Autoren
- Jens Dehn
Publikation
- GYNÄKOLOGIE PRAXIS
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