Der Schweizerische Impfplan 2026 führt zwei gleichwertige Optionen nebeneinander, um Säuglinge in ihrer ersten Saison vor dem respiratorischen Synzytialvirus zu schützen: die passive Immunisierung des Kindes mit einem langwirksamen monoklonalen Antikörper oder die Impfung der Mutter in der Schwangerschaft [1]. Für die Gynäkologie ist das keine Randnotiz aus der Pädiatrie. Der zweite Weg beginnt im Sprechzimmer, er hat ein enges Zeitfenster, und wer ihn wählt, entscheidet damit zugleich, dass das Neugeborene den Antikörper in der Regel nicht mehr braucht.
Autoren
- Jens Dehn
Publikation
- GYNÄKOLOGIE PRAXIS
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