Baldrian (Valeriana officinalis L.) und Zitronenmelisse (Melissa officinalis L.) entfalten bei kombinierter Anwendung synergistische Wirkungen. In einer Beobachtungsstudie bei über 900 Schulkindern verringerten sich Unruhe und Schlafstörungen und in einer weiteren Studie bei über 150 Kindern verbesserten sich Konzentrationsstörungen, Hyperaktivität und Impulsivität. Die Verträglichkeit des pflanzlichen Präparates war im Allgemeinen sehr gut, es traten nur wenige Nebenwirkungen auf.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Angiosarkom des Herzens
Eine diagnostische und therapeutische «Black Box»
- Zulassung
Perioperatives Durvalumab beim resezierbaren Magen- und GEJ-Adenokarzinom: Swissmedic erteilt erste immunonkologische Zulassung in der Schweiz
- Ataxien
Friedreich-Ataxie: Wenn der Energiestoffwechsel das Nervensystem angreift
- Osteoporoserisiko bei autoimmunen Lebererkrankungen
Bei PBC, PSC und AIH stets die Knochendichte bestimmen
- Kasuistik: Komplikation nach Typ-2-Diabetes
Topische Kortikosteroide führen zu Ketoazidose
- NSCLC
Bispezifische Antikörper bei seltenen EGFR‑Mutationen
- Typ-2-Diabetes – glykämische Kontrolle und Vorbeugung von Folgeerkrankungen
Pleiotrope kardio- und nephroprotektive Effekte von SGLT-2-i und GLP-1-RA nutzen
- Subsyndromale Angststörungen: Hausarzt als erste Anlaufstelle