Ein britisches Forschungsteam nutzte zur Identifizierung von Opioidverschreibungen elektronische Patientenakten der Primärversorgung aus dem Zeitraum 2006–2021 basierend auf dem Clinical Research Practice Datalink (CPRD). Die Auswertungen ergaben, dass fast drei Viertel aller neuen Opioid-Verschreibungen auf Patienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparates entfielen. Die Ergebnisse wurden 2025 in der Fachzeitschrift Pain veröffentlicht. Konkrete Empfehlungen für das Management nicht-tumorbedingter chronischer Schmerzen im hausärztlichen Setting bietet unter anderem die aktuelle deutschsprachige DEGAM-Leitlinie.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
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