Bei einem 38-jährigen männlichen Patienten kam es im Rahmen einer aussergewöhnlichen Verlaufsform des Guillain-Barré-Syndroms zu einem vorübergehenden Verlust aller Hirnstammreflexe, was trotz erhaltener kortikaler Funktionen einem Koma oder Hirntod ähnelte. Im Verlauf der eingeleiteten Therapiemassnahmen verbesserte sich sein Zustand allmählich. Dies zeigt, dass eine frühzeitige Diagnose, der Ausschluss zentraler Ursachen und eine rechtzeitige Immuntherapie selbst bei schwersten Verläufen des Guillain-Barré-Syndroms zu einer relevanten neurologischen Erholung führen können.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
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