Bei einem 38-jährigen männlichen Patienten kam es im Rahmen einer aussergewöhnlichen Verlaufsform des Guillain-Barré-Syndroms zu einem vorübergehenden Verlust aller Hirnstammreflexe, was trotz erhaltener kortikaler Funktionen einem Koma oder Hirntod ähnelte. Im Verlauf der eingeleiteten Therapiemassnahmen verbesserte sich sein Zustand allmählich. Dies zeigt, dass eine frühzeitige Diagnose, der Ausschluss zentraler Ursachen und eine rechtzeitige Immuntherapie selbst bei schwersten Verläufen des Guillain-Barré-Syndroms zu einer relevanten neurologischen Erholung führen können.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Pektanginöser Brustschmerz: liegt ein Herzinfarkt vor?
Von der Triage bis zur Sekundärprävention – ein aktuelles Update
- Maligne orale Plattenepithelkarzinome (OPSCC/HNSCC)
Innovative Therapieoptionen
- Akne vulgaris: topische und systemische Therapieoptionen
«Hot topics» im Fokus
- Asthma: GINA-Strategie 2026
Nicht nur Symptombehandlung, sondern auch Risikoreduktion im Visier
- Psychiatrische Selbstdiagnosen
Wenn ADHS und Autismus plötzlich «in» sind
- Xerosis cutis im höheren Lebensalter
Emollienzien mit Humectants wie Urea oder Glycerin: klinische Evidenz
- Kasuistik
Chronische eosinophile Pneumonie bei RA
- Kasuistik: sekundärer Pseudohypoaldosteronismus