Eine neurologische Manifestation kommt bei 3–15% der Lyme-Borreliose-Infektionen vor und kann sich beispielsweise als Polyradikulitis, Meningitis oder in seltenen Fällen auch als Enzephalomyelitis manifestieren. Bei Verdacht auf eine Neuroborreliose wird empfohlen, Serum- und Liquoruntersuchungen durchzuführen, da der Nachweis einer borrelienspezifischen intrathekalen Antikörpersynthese in Verbindung mit entzündlichen Liquorveränderungen aussagekräftig ist. Die Neuroborreliose kann antibiotisch behandelt werden.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
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