Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache bei Frauen, und stressbedingte psychiatrische Störungen gelten als eigenständige kardiovaskuläre Risikofaktoren. Hormonale Kontrazeptiva, die von rund 9 Millionen Frauen in den USA genutzt werden, weisen ein heterogenes kardiovaskuläres Wirkprofil auf. Eine im Januar 2026 in JAMA Network Open publizierte retrospektive Kohortenstudie untersucht erstmals systematisch, wie die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Depression und Angststörungen die Assoziation zwischen kombinierter hormonaler Kontrazeption und schwerwiegenden kardiovaskulären Ereignissen sowie tiefer Venenthrombose beeinflussen.
Dir könnte auch gefallen
- Morbus Crohn: Langzeitergebnisse im Fokus
«Top-down»-Ansatz oder klassische Stufentherapie?
- SwissDiab-Studie: neue Analyse erschienen
Wie sind Diabeteskomplikationen mit der Lebensqualität assoziiert?
- Prä-Akklimatisation auf dem Mount Everest
Ausloten der physiologischen Grenzen
- Viloxazin bei ADHS
Eine nicht-stimulierende Option – aber mit geringer Evidenz
- Präklinische Studie zu Phytotherapeutikum
Wirkstoffkombination aus Pfefferminz- und Kümmelöl modifizierte fäkale Mikrobiota
- Kasuistik
Rituximab wirksam gegen IgG4-RD-Kolitis eingesetzt
- Sarkoidose
Neue Optionen von JAKi bis mTOR
- Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinom