Der Konsum psychoaktiver Substanzen zur Steigerung des sexuellen Erlebens (im Folgenden: «Chemsex») hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Thema in der medizinischen und psychotherapeutischen Versorgung entwickelt. Vornehmlich Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), praktizieren Chemsex, wobei spezifische Substanzen wie Methamphetamin (Crystal Meth), Mephedron, GHB/GBL sowie Ketamin im Zentrum stehen.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Adipositas als chronische Erkrankung: interdisziplinäre Perspektive
Neurobiologische Mechanismen der Fettleibigkeit
- Onkolytisches Virus beim Melanom im Stadium II
Innovative Methode zur Vorhersage Therapieansprechens
- Phimose und Peniskrebs unter SGLT2i
Erhöhtes Risiko für Männer mit T2D
- Diabetische Ketoazidosen
Handlungsempfehlung für die Praxis
- Migräne: mehr Lebensqualität dank multimodaler Versorgung
Breitere Auswahl an innovativen Migräneprophylaktika und Akuttherapien
- Therapie nicht-tumorbedingter Schmerzen
Für Schmerzen des Bewegungsapparates Opioide nicht leichtfertig verordnen
- «Vergessene Achse» zwischen Pflanzenstoffen, Darm und Systemgesundheit
Mikrobiom und Phytotherapie
- RSV-Infektion bei erwachsenen Risikopatienten