Die mediane Sternotomie war bei herzchirurgischen Eingriffen über viele Jahrzehnte der Standardzugang. Mit dem Aufkommen minimalinvasiver Verfahren verschob sich die Leitfrage der Herzchirurgie: weg von der maximalen Exposition hin zur minimal notwendigen Invasivität bei unveränderter Sicherheit und Langzeitprognose. Minimalinvasive Herzchirurgie (MICS) zielt darauf ab, das operative Trauma zu reduzieren, ohne Kompromisse in Bezug auf Vollständigkeit der Rekonstruktion, Myokardschutz und Langzeitergebnis.
Autoren
- Prof. Dr. med. Dr. h.c. Omer Dzemali
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
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