Nierensteine gehören weltweit zu den häufigsten urologischen Erkrankungen und stellen eine wachsende Belastung für Gesundheitssysteme dar. Klassische diagnostische Verfahren und therapeutische Ansätze, von der Bildgebung über die medikamentöse Steinauflösung bis zu invasiven chirurgischen Methoden, sind mit Einschränkungen behaftet. Die Nanomedizin eröffnet hier neue Perspektiven: Nanomaterialien ermöglichen eine präzisere Früherkennung, verbessern die Bildgebung, wirken antioxidativ und antibakteriell, transportieren Medikamente gezielter und können sogar biofilmassoziierte Infektionen kontrollieren. Der folgende Beitrag stellt die jüngsten Fortschritte auf diesem Gebiet dar und diskutiert die klinische Relevanz für Nephrologen.
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