Das Nierenzellkarzinom (RCC) zählt zu den aggressivsten urologischen Tumoren weltweit. Trotz deutlicher Fortschritte in der molekularen Charakterisierung und Therapie bleibt die Erkrankung durch späte Diagnosestellung, komplexe Pathomechanismen und eine hohe Rate an Therapieresistenzen klinisch herausfordernd. Neue Einsichten in Genetik, Metabolismus, Immuninteraktion und Tumormikroumgebung haben nicht nur unser Verständnis der Pathophysiologie vertieft, sondern auch den Weg für innovative, personalisierte Therapien geebnet.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- Nephrologie-Special
- InFo ONKOLOGIE & HÄMATOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Chronische Urtikaria: Therapie bei Antihistamin-refraktären Patienten
Guideline empfiehlt neben anti-IgE-Ak auch anti-IL4-α-Ak und BTK-Inhibition
- Typ-1-Diabetes im Kindesalter
Frühe Beeinträchtigung der Glukagon-Gegenregulation
- Psychosen bei Parkinson
Vorsicht bei der Medikamentenwahl
- Ösophaguskarzinom
Endoskopische und chirurgische Innovationen im Vergleich
- PMR und LVV: aktuelle EULAR-Empfehlungen
Polymyalgia rheumatica, Riesenzellarteriitis und Takayasu-Arteriitis
- Zelluläre und systemische Eisenhomöostase
«Steady State» – ein fein tariertes Gleichgewicht
- Psychedelika-assistierte Therapie
Aktueller Stand der PAT
- Erstlinientherapie bei T2D