Das Nierenzellkarzinom (RCC) zählt zu den aggressivsten urologischen Tumoren weltweit. Trotz deutlicher Fortschritte in der molekularen Charakterisierung und Therapie bleibt die Erkrankung durch späte Diagnosestellung, komplexe Pathomechanismen und eine hohe Rate an Therapieresistenzen klinisch herausfordernd. Neue Einsichten in Genetik, Metabolismus, Immuninteraktion und Tumormikroumgebung haben nicht nur unser Verständnis der Pathophysiologie vertieft, sondern auch den Weg für innovative, personalisierte Therapien geebnet.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- Nephrologie-Special
- InFo ONKOLOGIE & HÄMATOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Typ-2-Diabetes: Sarkopenie und «Frailty»
Wie lässt sich der Abbau der Skelettmuskulatur aufhalten?
- Cholangiokarzinom
Moderne molekulare Diagnostik und zielgerichtete Therapieoptionen
- Therapieresistente Depression
Esketamin-Nasenspray als Monotherapie? Neues bei therapieresistenter Depression
- Analyse von SNVCS-Daten aus dem Zeitraum 2005–2022
FSME-Impfung bei Kindern und Jugendlichen in der Schweiz
- Tuberkulose
Diabetes bei TB-Patienten früh und effizient erkennen
- Trichophyton indotineae
Terbinafin-resistente Dermatophytosen nehmen in Mitteleuropa zu
- Peristomale Hautgesundheit
Präventive Pflegemöglichkeiten im Fokus
- Krankheitsmodifizierende Therapien der ATTR-CM