Der chronische Hypoparathyreoidismus gehört zu den wenigen endokrinen Erkrankungen, für die über Jahrzehnte keine ursächliche Hormonersatztherapie zur Verfügung stand. Behandelt wurde nicht der zugrunde liegende Hormonmangel, sondern dessen biochemische Folge – die Hypokalzämie. Mit der Zulassung von Palopegteriparatid durch Swissmedic am 9. Dezember 2025 steht in der Schweiz nun erstmals eine Parathormon(PTH)-Ersatztherapie für erwachsene Betroffene zur Verfügung. Über die Stabilisierung des Kalziumhaushalts hinaus rücken die kürzlich publizierten 2-Jahres-Daten der Studie PaTHway einen Parameter in den Fokus, der für die Langzeitprognose besonders bedeutsam ist: die Nierenfunktion.
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